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Gärtnern und Genossenschaft?!

Wuppertaler Rundschau, 15. März 2018: Das Projekt „Klimaschutz für alle“ des Vereins „Bob Kulturwerk“ an der Wichlinghauser Straße 38 zeigt Stadtteilbewohnern in den nächsten zwei Jahren ganz anschaulich und lebensnah, wie Klimaschutz vor Ort funktioniert.

Dafür erhält der Verein rund 113.000 Euro vom Bundesumweltministerium. Damit sollen Workshops, Treffen, Nachbarschaftsaktionen, Märkte und konkrete Hilfen für den Umweltschutz finanziert werden. „Wir sind sechs bis sieben Leute, die sich um die Organisation und Umsetzung von ,Klimaschutz für alle‘ kümmern“, berichtet Projektkoordinatorin Liesbeth Bakker.

Gemeinsam mit ihrem Team arbeitet sie gerade an einem Plan bis Ende 2019. Ideen hat die Arbeitsgruppe genug: „Wir können uns vorstellen, dieses Jahr wieder einen autofreien Tag zu organisieren. Auch eine Fahrradleihstation auf dem Kulturwerk-Hof oder Urban Gardening könnten wir anbieten“, nennt Liesbeth Bakker einige der machbaren Ideen – wobei die Liste viel länger ist. Gemeinsam mit Schulen, Kindergärten, Vereinen, Nachbarn und Firmen sollen die Projekte umgesetzt werden. Dafür werden Mitstreiter gesucht.

Losgehen soll’s schon im April 2018. Auch Menschen, die sich mit ihrem Wissen oder ihren Erfahrungen rund um das Thema Umweltschutz einbringen wollen, sind herzlich willkommen.

Einen Verkaufsstand mit regionalen Produkten am Kulturwerk oder eine Kooperation mit dem Wochenmarkt, der immer donnerstags auf dem Wichlinghauser Markt stattfindet, wollen die Organisatoren von „Klimaschutz für alle“ prüfen. Auch, ob und wie man eine Genossenschaft gründen kann, um Solarstrom zu erzeugen.

Klar ist schon: Ein gemeinsames Klimaschutzessen für Nachbarn soll es auf jeden Fall bald geben. „Da bringt jeder etwas Selbstzubereitetes mit und wir essen gemeinsam“, so Liesbeth Bakker, die per Mail an bakker.wuppertal@web.de zuerreichen ist.